Fraport AG: In kürzester Zeit zum richtigen Flug

Kundenzufriedenheit ist oberste Zielmarke der Airlines weltweit. Eine wichtige Voraussetzung ist dafür, neben den Leistungen der Fluggesellschaften in der Luft, ein effizientes Gepäckhandling. Am Frankfurt Main Airport betreibt die  Fraport AG eine Gepäckförderanlage, die das richtige Gepäck zum richtigen Flugzeug transportiert. Wichtige Elemente der Anlage sind, neben der Behälterfördertechnik, Komponenten und Schlüsselelemente wie Kurvengurtförderer von TRANSNORM.

Mit aktuell nahezu 60 Mio. Passagieren und 30 Mio. Gepäckstücken - vom Koffer bis zum Rucksack - pro Jahr gehört der Flughafen Frankfurt zu den drei größten in Europa. Als Dienstleister am Boden zeichnet das Unternehmen Fraport hier für zahlreiche Services verantwortlich, darunter auch die Gepäckfördertechnik, die letztendlich dafür sorgt, dass der Passagier seinen Koffer am Zielflughafen in Empfang nehmen kann. Bis zu 115 000 Gepäckstücke pro Tag laufen – untergebracht in Transportbehältern – am Flughafen Frankfurt über eine 80 km lange Gepäckförderanlage. Wichtiger Bestandteil dieser Anlage ist ein Gurtfördersystem, das der Behälterförderanlage vorgeschaltet ist. Darin kommen u. a. Gurtkurven der TRANSNORM SYSTEM GmbH zum Einsatz. Auf den Gurtförderern durchläuft das Gepäck z. B. Scan-Stationen und die erforderlichen Sicherheitsprüfungen, bevor es an deren Ende automatisch in die Behälter der Gepäckförderanlage verbracht wird. Erst dieses Zusammenwirken von Behälterförderanlage und Gurtfördertechnik sorgt für einen zügigen und zuverlässigen Gepäcktransport.

Zuverlässige Module für den reibungslosen Förderstrom

Um die kurvenreiche Streckenführung für das Fluggepäck über mehrere Ebenen zu einem reibungslosen Förderstrom zu verbinden, sind schnelllaufende und zuverlässige Module erforderlich. TRANSNORM hat sich seit mehr als 40 Jahren auf die Entwicklung und Fertigung von Hochleistungsmodulen für Gepäckförderanlagen spezialisiert. Zum Produktspektrum  gehören u. a. Komponenten und Schlüsselelemente, wie z. B. Kurvengurtförderer, die auch unter hohen Belastungen und anspruchsvollen klimatischen Bedingungen wie tropischer Hitze, Wüstensand und hoher Luftfeuchtigkeit standhalten. Die Gurtkurvenförderer von TRANSNORM sind das Ergebnis einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Betreiber und Integratoren von Gepäckförderanlagen. Durch das patentierte Gurtführungssystems zeichnen sie sich durch Best-in-Class-Werte bezogen auf Energieverbrauch, Laufruhe und Wartungsfreundlichkeit aus.
Eine weitere wichtige Eigenschaft, bedingt durch bauliche oder anlagenspezifische Gegebenheiten, ist die fließende Überwindung von Höhenunterschieden im Förderfluss, ohne dass die Transportgeschwindigkeit reduziert werden muss. Dem trägt TRANSNORM mit seinen Wendelgurtkurven Rechnung, mit denen sich Steigungen bis maximal 18° zur Überwindung von Höhendifferenzen realisieren lassen. Dabei sind serienmäßig Förderwinkel bis 180° möglich. So wird z.  B. das ankommendem Gepäck, bevor es am Rundlauf in der Gepäckausgabe von den Passagieren in Empfang genommen werden kann, u. a. über Wendelkurven vom tieferliegenden Teil der Gepäckförderanlage bis auf das Niveau des Ankunftsbereichs  transportiert.

Langlebigkeit der Gurtkurven als Schlüsselfaktor

Für Stefan Weist, zentrales Infrastrukturmanagement der Fraport AG und zuständig für den Bereich Gepäckförderanlagen am Flughafen Frankfurt hat über die technischen Merkmale hinaus das Thema Wartung und Ersatzteilverfügbarkeit einen hohen Stellenwert. „Die beste Kurve ist die, von der ich nach der Inbetriebnahme nichts mehr höre. Dies gilt besonders dann, wenn es sich um schwer zugängliche Einbausituationen handelt. Sollte dennoch eine Wartung erforderlich sein, haben wir, trotz der Langlebigkeit der Gurtkurven, die Schlüsselbauteile in unserem Ersatzteillager vorrätig.“
Die Gurtkurven von TRANSNORM lassen sich aber nicht nur bei der Projektierung von Neuanlagen einsatzspezifisch in komplexe Gepäckförderanlagen integrieren. Auch der nachträgliche Einbau in bestehende Gepäckförderanlagen, etwa im Falle von Modernisierungsvorhaben, Erweiterungen oder zum Zweck der Steigerung von Durchsatzleistungen, ist durch klar definierte Schnittstellen zu Anschlussförderern möglich.

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